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Zitate über "Frieden"

 

Zum Frieden gehört es, sich gegenseitig nicht festzunageln auf Äußerungen, die der Konfrontation dienen und die es auf jeder Seite gibt. Besser ist es, an positive Ansätze der jeweils anderen Seite anzuknüpfen. Es ist überhaupt kein Triumph, wieder einmal beweisen zu können, der Gegner sei und bleibe so verstockt wie stets; man habe es ja immer gewußt. Hinter einer solchen Haltung verbirgt sich in Wahrheit das Bedürfnis, sich den Gegner als Gegner zu erhalten, damit man sich selbst nur ja nicht zu korrigieren braucht.
Richard von Weizsäcker

 

Jedes Verzeihen unterbricht den Kreislauf des Bösen.
Kyrilla Spiecker

 

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Bösen Nachbarn nicht gefällt.
Friedrich Schiller

 

Ich will Frieden haben mit meinem Volk.
König Maximilian II. von Bayern

 

Gerechtigkeit schafft Frieden
Papst Pius XII.

 

Für eine gute und gerechte Sache ist der Einsatz des eigenen Lebens der angemessene Preis.
Julius Leber

 

Wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, daß Menschen leben auf Erden.
Immanuel Kant

 

Gleichgültigkeit ist eine besonders brutale Form der Gewalt.
Franz Alt

 

In jeder Sünde wohnt der ganze Krieg wie in einem Funken eine Feuersbrunst
Jean Paul

 

Alle Konfessionen sind darin einig, daß der Mensch oder das Volk die ihm durch das Vorhandensein pflegebedürftiger Menschen auferlegte Last als von Gott auferlegt zu tragen hat und nicht durch Tötung dieser Menschen beseitigen darf. Ich kann nur mit Grausen daran denken, daß so, wie begonnen wurde, fortgefahren wird. Der etwaige Nutzen dieser Maßregeln wird je länger je mehr aufgewogen werden durch  den Schaden, den sie stiften werden. Wenn die Jugend sieht, daß dem Staat das Leben nicht mehr heilig ist, welche Forderungen wird  sie daraus für das Privatleben ziehen ?   Kann nicht jedes Roheitsverbrechen damit begründet werden, daß die Beseitigung für den Betreffenden von Nutzen war ?   Auf dieser schiefen Ebene gibt es kein Halten mehr.
Landesbischof Wurm

 

Der Acker des Guten ist ebenso endlos, wie die Wüste des Bösen.
Abram Terz

 

Wir führen den Krieg nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland, auch wenn dabei fünf oder mehr Millionen Deutscher zu existieren aufhören.
Winston Churchill

 

Ein Mann wie ich pfeift auf das Leben von einer Million Menschen.
Napoleon

 

Wir werden eine Weltregierung bekommen, ob sie das mögen oder nicht, durch Eroberung oder durch Übereinkunft.
James Warburg

 

Solange man kämpft, kämpft man nicht gegen etwas, sondern gegen jemand, und auf jeden Angriff folgt der Gegenangriff und so reißt  die Kette der Gewalt nicht ab.
Luise Rinser

 

Die höchste Form der Kriegsführung ist die Zerstörung des Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vorzubeugen.
Sun Tsu

 

Politik- und Religionsphilosophen wissen schon lange, daß der wirksamste Weg, einen Menschen zu unterwerfen, die Unterwerfung  seines Geistes ist. Daher spielt im Kampf um die Weltherrschaft das Erziehungswesen die entscheidende Rolle.
Garry Allen

 

Ich beobachte zwei Entwicklungen jedenfalls. Die eine, daß wir die Natur zunehmend beherrschen, unsern Stern, und andere Sterne. Die andere, gleichzeitig, daß wir zunehmend beherrscht werden durch staatliche Apparate, die unser Verhalten zu normieren wünschen.
Heinar Kipphardt

 

Man muß die Natur auf die Folter des Experiments spannen, um ihr ihre Geheimnisse abzupressen.
Francis Bacon

 

Konsequente Materialisten sind nicht nur Atheisten, sondern in letzter Konsequenz auch Terroristen, weil sie nur materielle Kräfte anerkennen.
Max Thürkauf

 

Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.
Heinrich Heine

 

Gewisse Menschen, gewisse Völker muß man erbarmungslos aus dem deutschen Volk herausschneiden wie Krebsteile aus einem Körper.
Konrad Lorenz

 

Es ist der Erfolg, der die großen Männer macht.
Napoleon

 

Die Macht kommt aus Gewehrläufen.
Mao Tse-Tung

 

Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique regieren zu lassen.
Aus einem Flugblatt der weissen Rose

 

Wie viele Divisionen hat der Papst?
Stalin

 

Gewaltlosigkeit ist die Waffe der tapferen Herzen
Gandhi

 

Nur die Macht imponiert, die wirkliche Macht. Will der Frieden imponieren, so sammle er Macht, so schaffe er sich Macht. Du siehst, daß der Friede niemals wirklich Friede sein kann. Er ist es nur so lange, wie er die Macht besitzt es zu sein.
Karl May

 

Jede Waffe, die fabriziert, jedes Kriegsschiff, das zu Wasser gelassen, und jede Rakete, die abgeschossen wird, bedeutet letzten Endes Diebstahl an denen, die Hunger leiden und nichts zu essen haben, an denen, die nackt sind und nichts anzuziehen haben.
Dwight David Eisenhower

 

Und bist du nicht willig, so lassen wir´s halt.
Alf

 

Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken.
Gandhi

 

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
Brecht

 

Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie närrisch du herumgehastet bist.
Lerne zu schweigen und du merkst, daß du viel zu viel geredet hast.
Sei gütig und du merkst, daß dein Urteil über andere allzu hart war.
Tschen Tschiju

 

Das Militärwesen ist nicht nur der Ruin der Arbeit, nicht bloß der Ruin des Lebens, es ist auch der Ruin des Guten.
Tolstoi

 

Hunde, die beißen, haben nicht viel zu lachen.
Alf