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Zitate über "Frieden"
Zum Frieden gehört es, sich gegenseitig nicht festzunageln
auf Äußerungen, die der Konfrontation dienen und die es auf jeder Seite gibt.
Besser ist es, an positive Ansätze der jeweils anderen Seite anzuknüpfen. Es
ist überhaupt kein Triumph, wieder einmal beweisen zu können, der Gegner sei
und bleibe so verstockt wie stets; man habe es ja immer gewußt. Hinter einer
solchen Haltung verbirgt sich in Wahrheit das Bedürfnis, sich den Gegner als
Gegner zu erhalten, damit man sich selbst nur ja nicht zu korrigieren braucht.
Jedes Verzeihen unterbricht den Kreislauf des Bösen.
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem
Bösen Nachbarn nicht gefällt.
Ich will Frieden haben mit meinem Volk.
Gerechtigkeit schafft Frieden
Für eine gute und gerechte Sache ist der Einsatz des eigenen
Lebens der angemessene Preis.
Wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr,
daß Menschen leben auf Erden.
Gleichgültigkeit ist eine besonders brutale Form der Gewalt.
In jeder Sünde wohnt der ganze Krieg wie in einem Funken eine
Feuersbrunst
Alle Konfessionen sind darin einig, daß der Mensch oder das
Volk die ihm durch das Vorhandensein pflegebedürftiger Menschen auferlegte Last
als von Gott auferlegt zu tragen hat und nicht durch Tötung dieser Menschen
beseitigen darf. Ich kann nur mit Grausen daran denken, daß so, wie begonnen
wurde, fortgefahren wird. Der etwaige Nutzen dieser Maßregeln wird je länger
je mehr aufgewogen werden durch den Schaden, den sie stiften werden. Wenn
die Jugend sieht, daß dem Staat das Leben nicht mehr heilig ist, welche
Forderungen wird sie daraus für das Privatleben ziehen ? Kann
nicht jedes Roheitsverbrechen damit begründet werden, daß die Beseitigung für
den Betreffenden von Nutzen war ? Auf dieser schiefen Ebene gibt es
kein Halten mehr.
Der Acker des Guten ist ebenso endlos, wie die Wüste des
Bösen.
Wir führen den Krieg nicht gegen Hitler, sondern gegen
Deutschland, auch wenn dabei fünf oder mehr Millionen Deutscher zu existieren
aufhören.
Ein Mann wie ich pfeift auf das Leben von einer Million
Menschen.
Wir werden eine Weltregierung bekommen, ob sie das mögen oder
nicht, durch Eroberung oder durch Übereinkunft.
Solange man kämpft, kämpft man nicht gegen etwas, sondern
gegen jemand, und auf jeden Angriff folgt der Gegenangriff und so reißt
die Kette der Gewalt nicht ab.
Die höchste Form der Kriegsführung ist die Zerstörung des
Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vorzubeugen.
Politik- und Religionsphilosophen wissen schon lange, daß der
wirksamste Weg, einen Menschen zu unterwerfen, die Unterwerfung seines
Geistes ist. Daher spielt im Kampf um die Weltherrschaft das Erziehungswesen die
entscheidende Rolle.
Ich beobachte zwei Entwicklungen jedenfalls. Die eine, daß
wir die Natur zunehmend beherrschen, unsern Stern, und andere Sterne. Die
andere, gleichzeitig, daß wir zunehmend beherrscht werden durch staatliche
Apparate, die unser Verhalten zu normieren wünschen.
Man muß die Natur auf die Folter des Experiments spannen, um
ihr ihre Geheimnisse abzupressen.
Konsequente Materialisten sind nicht nur Atheisten, sondern in
letzter Konsequenz auch Terroristen, weil sie nur materielle Kräfte anerkennen.
Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch
Menschen.
Gewisse Menschen, gewisse Völker muß man erbarmungslos aus
dem deutschen Volk herausschneiden wie Krebsteile aus einem Körper.
Es ist der Erfolg, der die großen Männer macht.
Die Macht kommt aus Gewehrläufen.
Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne
Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen
Herrscherclique regieren zu lassen.
Wie viele Divisionen hat der Papst?
Gewaltlosigkeit ist die Waffe der tapferen Herzen
Nur die Macht imponiert, die wirkliche Macht. Will der Frieden
imponieren, so sammle er Macht, so schaffe er sich Macht. Du siehst, daß der
Friede niemals wirklich Friede sein kann. Er ist es nur so lange, wie er die
Macht besitzt es zu sein. Jede Waffe, die fabriziert, jedes Kriegsschiff, das zu Wasser gelassen, und jede Rakete, die abgeschossen wird, bedeutet letzten Endes Diebstahl an denen, die Hunger leiden und nichts zu essen haben, an denen, die nackt sind und nichts anzuziehen haben. Dwight David Eisenhower
Und bist du nicht willig, so lassen wir´s halt.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine
Eigenschaft des Starken.
Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft.
Gönne dir einen Augenblick der Ruhe und du begreifst, wie
närrisch du herumgehastet bist.
Das Militärwesen ist nicht nur der Ruin der Arbeit, nicht
bloß der Ruin des Lebens, es ist auch der Ruin des Guten.
Hunde, die beißen, haben nicht viel zu lachen. |