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Zitate über "Gott"
Im Herzen eines jeden Menschen befindet sich ein von Gott
geschaffenes Vakuum, das durch nichts Erschaffenes erfüllt werden kann als allein durch Gott, den Schöpfer, so wie er sich in Christus offenbart.
Demut ist die dem Menschen eigene Würde vor Gott.
Eines Tages saß ich am Ufer eines Flusses. Ich holte aus dem
Wasser einen runden Stein und brach ihn entzwei. Im Innern war er vollkommen
trocken. Dieser Stein lag seit sehr, sehr langer Zeit im Wasser, aber das Wasser
hatte ihn nicht durchdrungen. Mir kam der Gedanke, daß es sich mit den Menschen
in Europa ähnlich verhält. Seit Jahrhunderten sind sie vom Christentum
umgeben, aber das Christentum hat sie nicht durchdrungen, lebt nicht in ihnen.
Während einerseits die Priester von der Kanzel gegen Bomben,
Panzer, Gewehre und Empfängnisverhütungsmittel wettern, kaufte auf der anderen
Seite Nogara für den Vatikan Aktien von Gesellschaften, die eben diese Dinge
produzieren und half damit, die Schatulle des Papstes zu füllen.
Die Bibel spricht von Gottes zornigen Gedanken über unsere
Gottlosigkeit und meint damit, daß er leidenschaftlich nein sagt zu jedem
Leben, in dem Jesus Christus nicht als Erlöser und Herr bekannt wird. Darum
entspräche es wohl nicht der Wahrheit, zu behaupten: Gott sagt ja zu allen
Menschen, er will nur noch trösten, ermutigen, bestätigen, uns in allem
helfen.
Sie sollen auch erklären, daß wir freimütig einräumen,
daß sich in vielen Jahren verabscheuungswürdige Dinge im Umkreis des Heiligen
Stuhls eingeschlichen haben. Heilige Dinge sind mißbraucht, Gebote sind
übertreten worden, in allem ist somit eine Veränderung zum Schlechten
eingetreten. Es ist daher kein Wunder, daß die Krankheit vom Haupt zu den
Gliedern hinuntergezogen ist, von den Päpsten in die Hierarchie. Wir alle,
Prälaten und Klerus, sind vom rechten Weg abgekommen. Machen sie daher in
unserem Namen die Zusage, daß wir mit aller Gründlichkeit und vor allen Dingen
reformieren werden, was vielleicht die Quelle all diesen Übels ist, die
römische Kurie.
Die heutige Zeit ist eine furchtbar ernste Mahnung für die
Völker der Erde, zurückzukehren zu Gott, den sie seit Jahrzehnten in Theorie
und Praxis verlassen haben. Es geht nicht ohne Gott. Das soll den Menschen in
diesen Monaten des Schreckens und des namenlosen Elends einmal so zum Bewußtsein gebracht werden, daß es von keinem Denkenden übersehen
werden kann
Es gibt wohl kaum etwas, das der Liebe mehr widerspricht als
die Atombombe.
Gott ist die Liebe.
Dreifaltigkeit war der Codename für den Atombombentest in
Alamogordo.
Die notwendige Umkehr muß oft viel tiefer ansetzen, als wir
zunächst ahnen.
Der Westen hat Christus verloren; daran muß er zugrunde
gehen.
Die Erneuerung des Volkes muß eine Herzenserneuerung sein,
eine Umwandlung des inneren Menschen. Diese Herzenserneuerung muß bestehen in
einer gründlichen Abkehr von der Gottlosigkeit, vom reinen Diesseitskult und
einer herzhaften Rückkehr zum Gottesglauben, zum Geist des Christentums.
Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in
dir, du bist doch ewiglich verloren.
Das Kreuz ist mein Buch. Nur ein Blick auf das Kreuz lehrt
mich in jeder Gelegenheit, wie ich mich zu verhalten habe.
Nur radikales Christentum ist normales Christsein. Es geht um
Hingabe, nicht um einen Flirt.
Die Augen des Herrn ruhen auf dem, die ihn lieben. Er ist ein
starker Schild, eine mächtige Stütze, Schutz vor dem Glutwind, Schatten in der
Mittagshitze, Halt vor dem Straucheln, Hilfe vor dem Fall, Freude für das Herz,
Licht für die Augen, Heilung, Leben und Segen.
Um Gott zu erkennen, muß man ihn lieben; um die Menschen zu
lieben, muß man sie kennen.
Will man fragen nach den tiefen Geheimnissen Gottes, so frage
man nach dem ärmsten Menschen, der mit Freude arm ist aus Liebe zu Gott, der
weiß von den Geheimnissen Gottes mehr als der weiseste Gelehrte.
Im Grunde ist das Böse die Verzweiflung über die
Nichtlösbarkeit von Geheimnissen Gottes. Geheimnisse geben dem Intellekt nicht
die allergeringste Chance. Was muß dann ein reiner Intellekt an Höllenqualen
erleiden, dem jeder Zugang zum Geheimnis Gottes versperrt ist. Nur der schauende
Geist, der zugleich Liebe ist, vermag das Geheimnis zu erleben, zu bewundern und
zu verehren. Angesicht des unbezwingbaren Geheimnisses schlägt er von selbst in
Haß, in den Seinshaß Satans um.
Mein Gott ist ein guter Gott, und der Teufel ist ein böser
Teufel. Das ist meine ganze Theologie.
Gott ist tot.
Ich zögere nicht zu sagen, daß ich der Existenz Gottes mehr
gewiß bin als unserer Anwesenheit in diesem Raum.
Es ist mir eine ständige Qual, immer noch so weit von dem
entfernt zu sein, der mein Leben und mein Sein ausmacht. Ich weiß, es ist meine
eigene Schlechtigkeit und Bosheit, die mich von ihm trennt.
So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einzigen
Sohn hingab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern
das ewige Leben haben.
Gott liebt jeden einzelnen von uns so, als gäbe es außer uns
niemanden, dem er seine Liebe schenken könnte.
Je mehr man die Menschen kennt, um so weniger liebt man sie.
Bei Gott ist es umgekehrt, je mehr man ihn kennt, desto mehr liebt man ihn.
Gott stürzt den Thron des Stolzen und setzt an ihre Stelle
den Demütigen.
Gott hat zum Wohl der Gegenwart einen hochragenden, weit
über die Wüste dahinleuchtenden Engel erbaut, in dessen wunderbarem
Gedankeninnern wir in die Tiefe zu steigen haben, um mit dem befruchtenden
Wasser der Vergangenheit die Gegenwart und Zukunft zu durchtränken.
Der Mensch denkt, und Gott schlägt die Hände über dem Kopf
zusammen.
Deats Pratzn zam und bets ma gscheit
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