| |||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Zitate über "Kinder"
Erst wenn die Liebe bei den Menschen erloschen ist, pocht man
auf Kinderpflichten und Elternrechten.
Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild zu
sein, wenn´s nicht anders geht, ein abschreckendes.
Mutter werden, ist nicht schwer
Es gibt keine großen Entdeckungen oder Fortschritte, solange
es noch ein unglückliches Kind auf der Welt gibt.
Die Erziehung des kleinen Kindes ähnelt sehr der Dressur
eines Hundes. Das geschlagene Kind wird wie das verprügelte Hundchen zu einem
folgsamen, duckmäuserischen Wesen. Und wie wir einen Hund zu unseren eigenen
Zwecken abrichten, so erziehen wir auch unsere Kinder. Im Kinderzimmer wie im
Zwinger: Die menschlichen Hunde müssen reinlich sein, sie dürfen nicht zuviel
bellen, sie müssen der Pfeife gehorchen, sie müssen essen, wann es uns paßt.
Ich sah, wie 1935 hunderttausende folgsame, kriecherische Hunde auf dem
Tempelhofer Feld in Berlin mit dem Schwanz wedelten, als der Trainer Hitler
seine Befehle pfiff.
Die meisten Hühner werden schon als Eier in die Pfanne
gehauen.
Kinder haben große Probleme, die Erwachsenen.
Viele totalitäre Machthaber wußten sehr genau, daß
nur in der Kindheit schwer geschädigte Menschen zu Kampfhunden
dressierbar sind. Deshalb rekrutierte Ceauscescu seine persönliche Schutzgarde
in Waisenhäusern.
Laßt die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran! Denn
Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das
Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Heute früh habe ich beim Einkaufen in Baden-Badens
Fußgängerzone eine junge Mutter mit ihrem dreijährigen Kind beobachtet. Das
Kind faßte eine Kuhglocke an, die dort als Touristen-Souvenir auf der Straße
hing. Die Glocke läutete. Das ist ihr Sinn. Aber was machte die Mutter?
Sie schlug ihrem Kind auf die Finger, obwohl oder gerade weil das ganz
natürlich reagiert hatte. Die Mutter hatte Angst, daß die Natürlichkeit ihres
Kindes jemanden stören könnte. Und schlug zu. Das Kind weinte - wiederum ganz
natürlich. Aber die Natürlichkeit der Tränen ihres Kindes konnte die Mutter
erst recht nicht ertragen und befahl: "Ruhig jetzt!" Ich habe selten
ein so trauriges Kindergesicht gesehen.
Wer Selbstverwirklichung in vollem Umfang will, muß auf
Kinder verzichten. Kinder zu haben, ist immer eine Einschränkung der
Selbstverwirklichung. Jedenfalls in dem Verständnis, wie es heute weithin
herrscht. Ich bin der Überzeugung, daß es richtig verstanden anders ist. Daß
Kinder geradezu zur Selbstentfaltung einen wesentlichen Beitrag leisten.
|