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Zitate über Menschen
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Recht geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Es ist merkwürdig, wo Menschen hinkommen, muß alles
zerstört werden. Sie tun den Dingen immer Unbill an; nur wo die Dinge allein
sind, behalten sie ihre ewige Schönheit.
Eine Stadt ist eine Gegend ohne Landschaft
Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt,
dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Grundunterschied zwischen Hund und
Mensch
Von Natur aus sind die Menschen fast alle gleich; erst
die Gewohnheiten entfernen sie voneinander.
Es gibt Menschen, die nicht leben, sondern gelebt werden, weil
sie erst lernen müssen, was leben heißt. Einst hatte auch ich zu ihnen
gehört. Ich war gelebt worden und hatte dies mit schwerem, bitterem, viele
Jahre langem Weh bezahlen müssen. Dann hatte ich mich von denen, die mich
lebten, freigemacht. Eine böse, mühe- und enttäuschungsvolle Lehr- und
Gesellenzeit war gefolgt. Und heute nun sah ich mich endlich, endlich vor der
Notwendigkeit des Beweises gestellt, nicht mehr Knecht, sondern Herr meiner
selbst zu sein.
Wir ziehen die Grenzen unserer Persönlichkeit immer viel zu
eng ! Wir rechnen zu unserer Persönlichkeit immer bloß das, was wir als
individuell unterscheiden, als abweichend erkennen. Wir bestehen aber aus dem
ganzen Bestand der Welt, jeder von uns und ebenso wie unser Körper die
Stammtafeln der Entwicklung bis zum Fisch und noch viel weiter zurück in sich
trägt, so haben wir in der Seele alles, was je in Menschenseelen gelebt hat.
Wenn dich die Welt aus ihren Toren stößt, so geh ruhig fort,
und laß die Klagen; sie hat durch die Verstoßung dich erlöst und darum deine
ganze Schuld zu tragen !
Wenn wir durch den Sumpf des Lebens waten, und dabei die
trüben Wasser spritzen, so jammern über unsre Missetaten die Frösche, die im
Schlamme sitzen!
Das Dumme ist, daß die Welt verpestet ist von Milliarden
Menschen, die mit ihrer Zeit nichts weiter anzufangen wissen, als sie
totzuschlagen, und dich dazu.
Viele verlangen nur deshalb immer das Beste, weil sie nicht
wissen, was gut ist.
Daß er starb, ist doch kein Beweiß dafür, daß er gelebt
hat
Obwohl nichts so gewiß ist, wie jedermanns Altwerden, weiß
unsere Kultur nicht zu sagen, wie alte und hinfällig werdende Menschen
angemessen und in leidlicher Würde leben können, seit die Familie das
offensichtlich nicht mehr leistet.
Mensch sein heißt Verantwortung fühlen, sich schämen beim
Anblick einer Not, auch wenn man offenbar keine Mitschuld an ihr hat, stolz sein
über den Erfolg der Kameraden, seinen Stein beitragen im Bewußtsein,
mitzuwirken am Bau der Welt. Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben. Georg Bernard Shaw
Bäume kämpfen um Licht und Leben. Vögel, Tiere und
Menschen, sie alle kämpfen. Und gerade dieses Kämpfen nähert sie alle mehr
und mehr der Vollkommenheit.
Die Hölle, das sind die anderen.
Es gibt viel ungeheuerliches auf der Welt; aber das
Ungeheuerlichste in der Welt ist der Mensch.
Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet
vor allem auf unsere schlechten
Erkenne dich selbst
Wer bin ich, daß ich eine Wissenschaft begründe, die die
Frage, wer ich bin, beantworten soll ?
Pflege keinen Umgang mit einem Toren; er wird die Weisen doch
nur verachten
Das Kennzeichen der modernen Zeit ist die metaphysische
Verdummung des Menschen. Die Toren haben ihr Herz auf der Zunge, die Weisen haben ihre
Zunge im Herz
Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht, damit man
daraus lerne, sondern, damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.
Stolz ist die zur Schau getragene Einbildung, wir seien mehr
als die anderen
Wie die Menschen sind die Ähren - Tief verneigen sich die
schweren - Stolz erheben sich die leeren
Hervorragende Leute haben die Tendenz, sich auch in Fragen
für kompetent zu halten, in denen sie nicht kompetent sind.
Nur für die Erbärmlichen ist die Welt erbärmlich, nur für
die Leeren leer.
Wir sind geneigt zu meinen, daß mit dem Seelenleben des
Menschen, der nicht mit uns einig ist, etwas nicht stimmt. Tatsächlich ist das
letzte Wort: "Es macht mir Freude." Das liegt aller Philosophie
zugrunde. Wenn die Philosophie einen ganzen Monat lang dem Individuum erklärt
hat, was es tun soll, dann sagt das Individuum plötzlich "Es macht mir
Freude" und tut genau das Gegenteil, und die Philosophie kann nach Hause
gehen und sich schlafen legen.
Die Materialisten lüften das Geheimnis des Menschen dadurch,
daß sie ihn zu einem physikalisch-chemischen System erklären, das in der Lage
ist, jenen Geist zu produzieren, der diese Erklärung abgibt.
Eine unergründliche Tiefe ist der Mensch. Nicht einmal ich
selbst erfasse das Ganze meines Seins.
Von der Chemie und Physik her kann bloß gesagt werden, wie
das Leben ist, aber nicht, was Leben ist.
Der Stolz stirbt erst eine Viertelstunde nach dem Menschen.
Der Mensch ist an und für sich, zunächst einmal ein Biest,
und dann erst ist vielleicht noch, wie bei einer Schmalzstulle, etwas
Anständiges draufgeschmiert
Aus der Geschichte der Völker können wir lernen, das die
Völker aus der Geschichte nichts gelernt haben.
Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, doch selten
etwas besseres.
Die Freunde nennen sich aufrichtig; die Feinde sind es
Wenn in der Seele nicht erfahrungsgemäß höchste Werte
liegen, so würde mich die Psychoanalyse nicht im geringsten interessieren, da
die Seele dann nichts als ein armseliger Dunst wäre. Ich weiß aber aus
hundertfacher Erfahrung, daß sie das nicht ist , sondern daß sie vielmehr die
Entsprechung aller jener Dinge enthält, welche das Dogma formuliert hat, und
einiges darüber hinaus, was eben die Seele behähigt, jenes Auge zu sein, dem
es bestimmt ist, das Licht zu schauen.
Es ist immer gut so, wie es kommt. Wenigstens muß man
es glauben, dann stimmt es auch.
Also Mann, entweder du glaubst oder du fällst
Der Fortschrittsglaube als Schutzschild gegen die Angst vor
dem Tod darf nicht in Frage gestellt werden. Und so kommt es zu der eigenartigen
Erscheinung, daß manche Menschen mehr Angst davor haben, Auswege aus der Gefahr
zu erkennen und zu beschreiten, in der Gefahr unterzugehen. So werden die Überbringer guter Botschaften, die
Überbringer von wissenschaftlichen und
technischen Erkenntnissen, die den Anstieg aus der Gefahr erleichtern würden,
häufig nicht beachtet und sogar verfolgt, obwohl sie eigentlich freudig
begrüßt und belohnt werden müßten. Es sieht oft so aus, als würden wir als
Kollektiv unseren Untergang fast bewußt planen, um nicht dem Leben und damit
auch dem Tod passiv ausgeliefert zu sein. Das ist die Psychologie des
Selbstmords.
Die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen als bis sie es
können
Um den auf uns zukommenden Schwierigkeiten gewachsen zu sein,
muß sich die Menschheit auf eine neue Wirklichkeit vorbereiten. In
absehbarer Zeit wird es der Wissenschaft gelingen, dank genetischer Operationen
Menschen in beliebig großen Serien mit ganz bestimmten, erwünschten
Eigenschaften zu erzeugen. Die menschliche Rasse wird sich bald vor die
entsetzliche Verantwortung gestellt sehen, entscheiden zu müssen, was sie zu
werden beabsichtigt.
Tschernobyl ließ weite Kreise erkennen, daß nicht jede Form
der Energiegewinnung auch dem Nutzen des Menschen dient. Bis dahin erschien die
friedliche Nutzung der Kernenergie als Krönung des Industriezeitalters, das dem
Menschen endlich die ? aus aller Not bringen sollte. Wir dachten irgendwann
einmal nicht mehr im Schweiße unseres Angesichtes unser Brot essen zu müssen,
den Rückweg ins Paradies und ins ewige Leben gefunden zu haben. Der Versuch die
Atomenergie als unerschöpfliche Energiequelle zu beherrschen ist vielleicht die
radikalste Materialisierung all dieser Allmachtsphantasien, wenngleich zu
befürchten ist, daß sich diese Allmachtsphantasien in dem heraufziehenden
Zeitaltern der Gentechnologie noch viel gefährlicher auswirken werden. Solche
Phantasien machen den Menschen scheinbar zum Herrn des Paradieses, der diesmal
keiner Einschränkung unterliegt, der vielmehr hofft, ungestraft nach den
Früchten der Erkenntnis greifen zu können.
Die Welt wartet heute auf so etwas; sie weiß sehr wohl, daß
die unvergleichliche Perfektion, die sie durch Forschung und Technik erreicht
hat, bereits an einem Gipfelpunkt angelangt ist, jenseits dessen der Abgrund
gähnt, der die Augen mit Finsternis blendet. Es ist die Versuchung, den Willen
Gottes durch eigene Entscheidungen zu ersetzen, Entscheidungen, die moralische
Gesetze untergraben würden. Der heutige Mensch läuft Gefahr, aus der
brüderlichen Liebe eine systematische Kollektivierung zu machen und in vielen
Fällen dort den Tod zu bringen, wo Gott sich das Leben wünscht.
Die heutige Naturwissenschaft beschränkt sich auf Kopf und
Hand, auf Denken und Experimentieren, sie entspricht der Daseinstatsächlichkeit
des Menschen nicht, die ein Dasein der Ganzheit von Kopf, Herz und Hand ist, von
Denken, Fühlen und Handeln, von Geist, Seele und Körper. Die heutige
Naturwissenschaft ist herzlos und deshalb unmenschlich. Kein Wunder, daß aus
ihr sachzwängig eine unmenschliche, eben materialistische Technik
hervorgegangen ist, die zunehmend das Leben auf der Erde und damit den Menschen
bedroht.
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung
ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
Wissen ist Macht
Noch nie wurde mit so viel Wissen so wenig gedacht wie im
Zeitalter der Wissenschaft, die deshalb eher eine Wisserschaft ist.
Wenn die Mathematiker ausrechnen müssen, ob ein bestimmter
Test nicht vielleicht die Atmosphäre in Brand setzt, werden die nationalen
Souveränitäten ein bißchen lächerlich. Die Frage ist, welche Autorität ist
unabhängig und mächtig genug, die nationalen Staaten oder ihre Gruppierungen
daran zu hindern, sich umzubringen.
Nur ein Gott kann uns noch retten.
Die Schönheit wird die Welt retten.
Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt
er nicht.
So wie die Violine Instrument und nicht Produzent der
Musik ist, sind das Gehirn und der ganze Körper des Menschen Instrument und
nicht Produzent seines Geistes.
Ich habe erfahren, daß ein harter Geist ohne ein weiches Herz
ebenso unfruchtbar sein muß, wie ein weiches Herz ohne einen harten Geist.
überragender Geist ist längst nicht so selten wie eine
große Seele.
Im Herzen eines jeden Menschen befindet sich ein von Gott
geschaffenes Vakuum, das durch nichts Erschaffenes erfüllt werden kann als
allein durch Gott, den Schöpfer, so wie er sich in Christus offenbart.
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