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Zitatesammlung von Reinhard Frisch Erkenntnis
Demokratie und Totalitarismus: Wie steht es mit der
Demokratie? Ist es nicht so, daß sich die Demokratie selber auflöst durch die
Unersättlichkeit der F r e i h e i
t? Wenn sich die Väter daran gewöhnen, ihre Kinder gewähren zu lassen, wie
sie nur wollen und sich vor ihren erwachsenen Kindern geradezu fürchten, ein
Wort zu reden. Oder wenn die Söhne schon sein wollen wie die Väter, also ihre
Eltern weder scheuen noch sich um ihre Worte kümmern. Wenn die Lehrer vor ihren
Schülern zittern, wenn sie ihnen schmeicheln, statt sie sicher und mit starker
Hand auf einen geraden Weg zu führen. Wenn die Jün-geren sich den Älteren
gleichstellen, ja gegen sie auftreten in Wort und Tat, die Alten aber sich unter
die Jungen setzen und sich ihnen gefällig zu machen suchen, indem sie ihre
Ungehörigkeiten übersehen, damit sie ja nicht den Anschein erwecken, als seien
sie auf A u t o r i t ä t
versessen, dann geht die Demokratie zugrunde, denn auf diese Weise wird die
S e e l e und Widerstandskraft der Jungen allmählich zersetzt. Sie
werden aufsässig und können es schließlich nicht mehr ertragen, wenn man nur
ein klein wenig Unterordnung von ihnen verlangt. Am Ende verachten sie dann auch
die Gesetze, weil sie niemanden mehr als Herr über sich anerkennen wollen. Und
das ist der schöne, jugendfrohe Anfang der
T y r a n n e i. PLATON Je mehr die wahre
Autorität in Verruf kommt, um so mehr verfallen junge Leute einer Pseudoautorität,
d.h. sie ordnen sich blind einem Demagogen unter. DIETRICH
VON HILDEBRAND Die Jugend neigt in
schlimmen Zeiten Oft stark zu Pubertätlichkeiten.
EUGEN
ROTH Jede Antastung der
Person, vollends wenn sie unter Billigung durch das Gesetz geschieht, bereitet
den totalitären Staat vor, und es spricht weder für die Klarheit des Denkens
noch für die Wachheit des Gewissens, diesen abzulehnen und jenes zu bejahen. ROMANO
GUARDIN Sozialismus ist der Köder,
um die Diktatur zu etablieren. GARY
ALLEN Der menschlichen
Hoffnung auf die Teilhabe an der einen, unveränderlichen, weil ewigen Wahrheit,
wie sie der Sohn Gottes geoffenbart hat, stellt Satan die Hoffnungslosigkeit
eines Wahrheitsstrebens gegenüber, das nie zu seinem Ziele kommen kann, es sei
denn durch eine immer größer anwachsende Zahl von Einzelwahrheiten, deren
Summe und Quintessenz in Jahrtausenden oder Jahrhunderttausenden einigen
Supermenschen zur Verfügung stehen würde
HANS
BAUM Nichts ist
w a h r, alles ist erlaubt.
FRIEDRICH
NIETZSCHE Ich bin der Weg, die
W a h r h e i t und das Leben.
JESUS
CHRISTUS Wenn
G o t t nicht existierte, so
wäre alles erlaubt. FJODOR
MICHAILOWITSCH DOSTOJEWSKI Weh denen, die das
B ö s e gut und das Gute böse nennen, die die Finsternis zum Licht und
das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße bitter
machen. BUCH
JESAJA Natürlich wissen wir,
daß diese radikalen Studenten nicht die Regierung übernehmen können. Sie
liefern der Re-gierung jedoch einen V
o r w a n d dafür, allmählich
immer mehr kontrollierende Gesetze zu erlassen. FRANK
CAPELL Ich beobachte zwei
Entwicklungen jedenfalls. Die eine, daß wir die Natur zunehmend beherrschen,
unsern Stern, andere Sterne. Die andere, gleichzeitig, daß wir zunehmend
beherrscht werden durch staatliche Apparate, die unser Verhalten zu normieren wünschen. HEINAR
KIPPHARDT Sie wollten, daß wir
einen radikalen Aufruhr inszenieren sollten, damit sie im Zentrum zu stehen
s c h e i n e n, auch wenn sie sich nach links bewegen. JAMES
KUNERS Die Politik der
sozialistischen Parteien wurde von den gleichen Logen gelenkt wie die P o l i t i k ihrer
scheinbaren Gegner, der bürgerlichen Liberalen. Die intellektuellen Führer
beider feindlichen Lager, die einander auf der Straße bekämpften, sind im
Grunde von den gleichen Hochgradmaurern dirigiert worden. HENDRIK
DE MAN Die große
S t ä r k e unseres Ordens
liegt in seiner Verborgenheit; laßt ihn nie unter seinem richtigen Namen
erschei-nen, sondern immer nur unter einem Decknamen mit einem angeblich anderen
Zweck. ADAM
WEISHAUPT Es gibt eine Reihe von
Sekten, die voneinander nach Namen, Gebräuchen, Form und Herkunft verschieden
sind, aber durch die Gleichheit ihrer Ziele und die Ähnlichkeit ihrer Grundsätze
miteinander mit dem Bund der F r e
i m a u r e r in engem Zusammenhang stehen; dieser ist gleichsam das Zentrum,
von dem alle ausgehen und zu dem alle zurück-kehren. PAPST
LEO XIII. Aus der Biographie
Kardinal Spellmans geht hervor, daß der H
o c h g r a d f r e i m a u r e r Franklin
Delano Roosevelt 1943 bereit war, ganz Europa dem Kreml auszuliefern. MANFRED
ADLER In der
P o l i t i k geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man
sicher sein, daß es auch auf diese Weise geplant war. FRANKLIN
DELANO ROOSEVELT
Die höchste Form der
Kriegführung ist die Z e r s t ö
r u n g des Willens seines Feindes,
um so allen Angriffen vor-zubeugen. SUN
TSU |