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Zitatesammlung von Reinhard Frisch Erkenntnis
Ist das Abendland noch christlich? Ich bin überzeugt, daß
das Europa von heute nicht den Geist Gottes oder des Christentums verwirklicht,
sondern den Geist Satans. Und der Satan hat den größten Erfolg, wo er mit dem
Namen Gottes auf den Lippen auftritt. Europa ist heute nur noch dem Namen nach
christlich. In Wirklichkeit betet es den Mammon an. MAHATMA
GANDHI Eine Tages saß ich am
Ufer eines Flusses. Ich holte aus dem Wasser einen runden Stein und brach ihn
entzwei. Im Innern war er vollkommen trocken. Dieser Stein lag seit sehr, sehr
langer Zeit im Wasser, aber das W a
s s e r hatte ihn nicht
durchdrungen. Mir kam der Gedanke, daß es sich mit den Menschen in Europa ähnlich
verhält. Seit Jahrhunderten sind sie vom Christentum umgeben, aber das
Christentum hat sie nicht durchdrungen, lebt nicht in ihnen. SANDHU
SINGHS Während einerseits die
Priester von der Kanzel gegen Bomben, Panzer, Gewehre und Empfängnisverhütungsmittel
wetterten, kaufte auf der anderen Seite Nogara für den Vatikan Aktien von
Gesellschaften, die eben diese Dinge produzierten und half damit, die Schatulle
des Papstes zu füllen. DAVID
A. YALLOP Jesus predigte das Reich
Gottes, und gekommen ist die Kirche. ALFRED
LOISY Die Bibel spricht von
Gottes zornigen Gedanken über unsere Gottlosigkeit und meint damit, daß er
leidenschaftlich nein sagt zu jedem Leben, in dem Jesus Christus nicht als Erlöser
und Herr bekannt wird. Darum entspräche es wohl nicht der
W a h r h e i t, zu behaupten: G
o t t sagt ja zu allen Menschen, er will nur noch trösten, ermutigen, bestätigen,
uns in allem helfen. WOLFRAM
KOPFERMANN Sie sollen auch erklären,
daß wir freimütig einräumen, daß sich in vielen Jahren verabscheuungswürdige
Dinge im Um-kreis des Heiligen Stuhls eingeschlichen haben. Heilige Dinge sind
mißbraucht, Gebote sind übertreten worden, in allem ist somit eine Veränderung
zum Schlechteren eingetreten. Es ist daher kein Wunder, daß die
K r a n k h e i t vom Haupt zu den Gliedern hinunter gezogen ist, von den Päpsten
in die Hierarchie. Wir alle, Prälaten und Klerus, sind vom rechten Weg
abgekommen. Machen sie daher in unserem Namen die Zusage, daß wir mit aller Gründlichkeit
und vor allen Dingen reformieren werden, was vielleicht die Quelle all diesen Übels
ist, die römische Kurie. PAPST
ADRIAN VI. Der Rauch Satans ist in
die Kirche eingedrungen. PAPST
PAUL VI. Es gibt wohl kaum etwas,
das der L i e b e
mehr widerspricht als die Atombombe. MAX
THÜRKAUF Gott ist die Liebe.
AUS
DEM ERSTEN JOHANNESBRIEF Dreifaltigkeit war der
Codename für den Atombombentest in Alamogordo. HEINAR
KIPPHARDT Ein
M e n s c h, was noch ganz ungefährlich Erklärt die Quanten
(schwer erklärlich) Ein zweiter, der das All
durchspäht Erforscht die Relativität. Ein dritter nimmt, noch
harmlos, an Geheimnis stecke im Uran Ein vierter ist nicht
fernzuhalten Von dem Gedanken,
kernzuspalten Ein fünfter
reine Wissenschaft entfesselt der Atome
Kraft. Ein sechster, auch noch
bonafidlich Will die verwerten, doch
nur friedlich. Unschuldig wirken sie
zusammen: Wen dürften, einzeln,
wir verdammen? Ist's nicht der siebte
erst und achte, Der Bomben dachte und
dann machte? Ist's nicht der Böseste
der Bösen, Der's dann gewagt, sie
auszulösen? Den Teufel wird man nie
erwischen; Er steckt von Anfang an
dazwischen.
EUGEN
ROTH Europa wird christlich
sein, oder es wird nicht sein. ROMANO
GUARDINI Der Westen hat Christus
verloren; daran muß er zugrunde gehen. FJODOR
MICHAILOWITSCH DOSTOJEWSKI Die Erneuerung des
Volkes muß eine Herzenserneuerung sein, eine Umwandlung des inneren Menschen.
Diese Her- zenserneuerung muß bestehen in einer gründlichen Abkehr von der
Gottlosigkeit, vom reinen Diesseitskult und einer herzhaften Rückkehr zum
Gottesglauben, zum G e i s t
des Christentums. PATER
RUPERT MAYER Das Christentum ist
nicht ein Kaufhaus, das ängstlich besorgt seine Werbung auf Geschmack und Stimmung des Pub-likums einstellen muß, weil
es eine Ware losschlagen will, die die Kunden eigentlich weder wollen noch
brauchen.
JOSEPH
KARDINAL RATZINGER
Wird Christus tausendmal
zu Bethlehem geboren und nicht in dir, du bist doch ewiglich verloren. ANGELUS
SILESIUS Der Stern von Bethlehem
ist ein Stern in dunkler Nacht auch
heute noch.
EDITH
STEIN Jesus, was hat dich so
klein gemacht? Die Liebe! BERNHARD
VON CLAIRVAUX Das
K r e u z ist mein Buch. Nur
ein Blick auf das Kreuz lehrt mich in jeder Gelegenheit, wie ich mich zu
verhalten habe. BRUDER
KONRAD Das Papsttum bedeutet
K r e u z, und zwar das größtmögliche. Denn was könnte mehr mit dem
Kreuz zu tun haben, als die Sorge und Verantwortung für alle Kirchen des
Erdkreises. REGINALD
POLE Eine Religiosität, die
keine Opfer bringt, ist keinen Pfennig wert. BERNHARD
LICHTENBERG Daß von der Welt Besitz
er nehme Erfand der Teufel das
bequeme
EUGEN
ROTH Tyrannen jeder Couleur
haben stets gewußt, wie nützlich es ist, den Massen Vergnügen und Zerstreuung
zu bieten, um ihre Unzufriedenheit zu besänftigen. Kaum einer von ihnen hätte
sich freilich auch nur träumen lassen, daß es einmal eine Situation geben könnte,
in der die Massen alles, was nicht vergnüglich ist, massiv ignorieren. NEIL
POSTMAN Der Überfluß bedrückt
den Weisen noch mehr als den König der Mangel. APOLLONIOS
VON TYANA Nur radikales Christsein
ist normales Christsein. Es geht um Hingabe, nicht um einen Flirt. WOLFRAM
KOPFERMANN In den westlichen Ländern
gilt der Marxismus als die Lösung der sozialen
P r o b l e m e; in den marxistischen Ländern ist er das soziale
Problem. MAX
THÜRKAUF Das
V e r t r a u e n ist das Leben der Seele, nimmst du ihr das Vertrauen, so
jagst du sie in den Tod. FRANZ
VON SALES V e r t r a u e n ist
eine so natürliche Eigenschaft des Menschen wie Gesundheit. Zweifel ist so
unnatürlich, wie Krankheit unnatürlich ist. BHAGWAN
SHREE RAJNEESH Man glaubt nicht,
wieviel man glauben muß, um ungläubig zu sein. MICHAEL
KARDINAL FAULHABER Seitdem die Menschen
nicht mehr an Gott glauben, glauben sie nicht etwa an nichts, sondern an alles.
GILBERT
KEITH CHESTERTON Liebe Brüder,
t r a u t n i c h t
jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind, denn viele
falsche Pro-pheten sind in die Welt hinausgezogen. AUS
DEM ERSTEN JOHANNESBRIEF Mit dem Glauben geht es
bergab und alles wird verdreht. Die Oberen glauben schon gar nichts mehr, die
kleinen Leut' werden irre gemacht. In der Kirche spielen sie Tanzmusik und der
Pfarrer singt auch noch dazu.
AUS
EINER PROPHETIE VON SEPP WUDY Die Ohren nennt man Löffel,
weil man mit den Ohren Verdacht schöpft. WERNER
MITSCH Den Teufel merkt das Völklein
nie, selbst wenn er es am Kragen hätte. JOHANN
WOLFGANG VON GOETHE Wer aber heute noch an
der realen Existenz der dämonischen Mächte zweifelt, hat den metaphysischen
Hintergrund dieses Krieges bei weitem nicht begriffen. AUS
EINEM FLUGBLATT DER WEISSEN ROSE Der Auferstehungsglaube
ist n i c h t s anderes als der
Glaube an das Kreuz als Heilsereignis. RUDOLF
BULTMANN Heute müssen meine
norddeutschen Enkel sich in der Schule im evangelischen Religionsunterricht
meist linkspolitisch ausgelegte Sprüche des einstigen Sozialrevolutionärs
Jesus von Nazareth erzählen lassen, der selbstredend von einem Mann gezeugt
wurde und dessen Auferstehung lediglich als Wunschtraum seiner trauernden Anhänger
zu verstehen ist.
CHRISTA
MEVES Was bleibt vom
Christentum, wenn Christus nicht wahrhaft auferstanden ist? Die Reduktion der
Evangelien auf das naturwissenschaftlich Mögliche ist einer der größten
Triumphe des Teufels. Es hilft jenen prominenten T h e o l o – g e n, die Abschied vom
Teufel nehmen, wenig, wenn sie ihn nicht mehr sehen, weil er sich dort verborgen
hält, wo er am schwersten zu erkennen ist: in diesen Theologen. MAX
THÜRKAUF Im Auslegen seid frisch
und munter! Legt ihr's nicht aus, so legt was unter! JOHANN
WOLFGANG VON GOETHE Es gibt eine Form von
antitheologischer Theologie, in der die große Sache der Hermeneutik verkehrt
wird zu einer Methode, das Ganze der christlichen Botschaft in
W o r t e ohne Inhalt umzudeuten und zu beweisen, daß sie ungefähr das
Gegenteil dessen meinen, was normalerweise ihr Sinn sein müßte. JOSEPH
KARDINAL RATZINGER Die Lehre der Kirche ist
entweder die wahre Offenbarung Gottes oder sie ist n i c h t s. DIETRICH
VON HILDEBRAND Ich glaube an Gott,
liebe die Kirche, leide wegen ihres Schicksals, will ihr dienen, jedoch nicht um
den Preis der An-passung, um diesen schrecklichen Preis, den die Kirchenleitung
bezahlt und den zu bezahlen man auch mir anbietet.
WLADIMIR
RUSAK Wenn jeder nur das
akzeptieren kann, was ihm in den Kram paßt oder was er für richtig hält, dann
wird eine Sekten-bildung in der Kirche kaum zu verhindern sein, und dann werden
auch wir Katholiken von der Welt gestreichelt und gelobt werden als tolerant,
weltoffen, modern, aufgeschlossen, anpassungsfähig, lernfähig, dialogbereit
und frei, bevor sie uns zu Staub zerreibt, der dem Wind der Zeit nichts mehr
entgegenzusetzen hat. UDO
BORKNER Zu den tragischen Folgen
des materialistischen Zeitgeistes gehört die Tatsache, daß das Gift der
Wissenschaftsgläu-bigkeit sich mehr und mehr unter T h e o l o g e n ausbreitet.
Selbst diese schauen ehrfürchtig und kritiklos zu den neuen Autoritäten auf,
verlieren dabei aber mehr und mehr den Glauben an den lebendigen Gott. Echtes
Theolo-gisieren bedarf der Weisheit, die mit Demut, Ehrfurcht vor dem
L e b e n und Ehrfurcht vor Gott gepaart ist. Die Weisheit des Kreuzes
ist die höchste Weisheit. Leider verharmlosen Theologen heute den Bösen zu dem
sogenannten Bösen und werden in Wirklichkeit damit Verbündete des Teufels. GEORG
SIEGMUND Für einen
Wissenschaftler gibt es nichts Unglaubwürdigeres als einen
T h e o l o g e n, der an die Wissenschaft glaubt.
MAX
THÜRKAUF Nationalsozialistische
und christliche Auffassungen sind unvereinbar. Die christlichen Kirchen bauen
auf der Unwis-senheit der Menschen auf und sind bemüht, die Unwissenheit möglichst
weiter Teile der Bevölkerung zu Bevölke-rung
zu erhalten, denn nur so können die christlichen Kirchen ihre Macht bewahren.
Demgegenüber beruht der Natio-nalsozialismus auf wissenschaftlichen
Fundamenten. Das Christentum hat unveränderliche Grundsätze, die vor fast 2000
Jahren gesetzt und immer mehr zu wirklichkeitsfremden Dogmen erstarrt sind. Der
Nationalsozialismus dagegen muß, wenn er seine Aufgabe auch weiterhin erfüllen
soll, stets nach den neuesten Erkenntnissen der wissenschaftlichen Forschung
ausgerichtet werden. MARTIN
BORMANN Die Natur ist in der
Sprache der M a t h e m a t i k
geschrieben. GALILEO
GALILEI
Die
Unbedenklichkeitsexpertisen der technokratischen Machthaber bedienen sich für
ihre L ü g e n
vorzugsweise der M a t h e m
a t i k, weil der Mann auf der Straße vor dieser Sprache Respekt hat. MAX
THÜRKAUF L ü g e n
haben zwar kurze Beine, aber jede Menge Rückenwind. ALF Zwischen Religion und
Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch. Sie schließen sich
nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen
und bedingen einander.
Der erste Trunk aus dem
Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers
wartet Gott. WERNER
HEISENBERG Der Kommunismus schafft
die ewigen Wahrheiten ab, er schafft die R e l i g i o n
ab und die Moral. KARL
MARX
Niemand leugnet Gott,
wenn er nicht ein Interesse daran hat, daß es ihn nicht gibt AUGUSTINUS Selbst wenn man die
Existenz Gottes mathematisch beweisen könnte, wünschte ich sein Dasein doch
nicht, weil er meine eigene Größe begrenzen würde. DIETRICH
KERLER Die Annahme, daß das
Auge durch die Evolution entstanden sei, erscheint, wie ich offen bekenne, im höchsten
Maße absurd. CHARLES
DARWIN
Jede
R e l i g i o n ist falsch, die in ihrem Glauben nicht einen Gott als
Grund aller Dinge verehrt.
BLAISE
PASCAL Und selbst aus eurer
Mitte werden Männer auftreten, die mit ihren falschen Reden die Jünger auf
ihre Seite ziehen.
AUS
DER APOSTELGESCHICHTE Allen Menschen ist der
Glaube an Gott ins H e r z
gesät. Es lügen jene, die da sagen, daß sie nicht an die Existenz
Gottes glauben; denn in der Nacht und wenn sie allein sind, zweifeln sie. SENECA Euer
H e r z lasse sich nicht
verwirren, glaubt an Gott, und glaubt an mich. JESUS
CHRISTUS Glauben ist der kürzeste
und leichteste Weg zur Wahrheit, wenn der, dem man glaubt, glaubwürdig ist.
WILLIBRORD
VERKADE Seid beständig im
Glauben eurer Väter. Denn es wird sich ein großer Aufruhr erheben in der
Christenheit. Alsdann hütet euch, daß ihr durch Neuerung und Listigkeit des
Teufels nicht betrogen werdet. Haltet zusammen, bleibt in den Fußstapfen eurer
frommen Väter, befolgt ihre Lehre. Alsdann mögen euch Anschläge und Stürme
nicht schaden.
BRUDER
KLAUS Die Molekularbiologen,
denen mit ihren Rechenkünsten und Phantasieprozessen die Selbstorganisation von
Lebewe-sen aus Chemikalien im Geiste gelingt, gleichen einem Bildhauer, der sich
mit seinem G e i s t
ein Bild denkt und mit demselben Geist seine Hände so lenkt, daß dieses
Bild durch die Bewegung von Hammer und Meißel aus Marmor entsteht und nach
vollendeter Arbeit behauptet, das Werk sei nichts anderes als ein Produkt von
Hammer und Meißel und Marmor. MAX
THÜRKAUF Ich zögere nicht zu
sagen, daß ich der Existenz Gottes mehr gewiß bin als unserer Anwesenheit in
diesem Raum.
MAHATMA
GANDHI Ich bezweifelte niemals
das Dasein Gottes, bezweifelte nie, daß er die Welt geschaffen habe und durch
seine Vorse-hung leite. BENJAMIN
FRANKLIN Seit ich Jesus kenne,
bringt mich nichts mehr aus der R u
h e. DIETER
KÜRTEN Ich fühle eine im
wahrsten Sinne des Wortes göttliche R
u h e in mir und sterbe ohne Angst. HANS
LEIPELT Hier ist mein Geheimnis.
Es ist ganz einfach: man s i e h t
nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. ANTOINE
DE SAINT EXUPERY Die Begegnung des
Menschen mit seiner Umwelt und mit Gott im Geiste der L i e b e versucht Satan dadurch zu ver-hindern, daß er die
Ausschaltung des Herzens propagiert und nur das als human, als menschenwürdig
erklärt, was der Verstand, der reine Intellekt als menschenwürdig und human
gelten läßt. Regungen des Herzens und des Gemütes werden heute selbst von
einer Reihe von Theologen als der Menschenwürde abträglich erklärt und das
Wort Jesu, daß man Gott aus ganzem Herzen und aus ganzem Gemüte lieben solle,
wird vielfach als veraltete Sentimentalität, als unzeitgemäß gewordenes Überbleibsel
einer primitiveren Epoche abgewertet. HANS
BAUM Die Schaukraft des
Herzens kann nicht mit Instrumenten verstärkt werden, nur mit
L i e b e. MAX
THÜRKAUF Wer gesammelt in der
Tiefe lebt, der s i e h t
auch die kleinen Dinge in großen Zusammenhängen. EDITH
STEIN
Ich spüre einen
sicheren Hintergrund und ich s e h
e ein sicheres Ziel. Mir ist in
diesem Jahre Christus neu geboren.
HANS
SCHOLL Tatsachen kann man
erfahren, aber nicht mit dem Verstand beweisen. Mit dem Verstand kann man auch
einen Walfisch nicht beweisen. Den muss man entweder selbst
s e h e n oder sich von
denen beschreiben lassen, die einen gesehen haben. RUDOLF
STEINER Verhärtete Herzen und
geschlossene Augen wird auch das größte Wunder nicht überzeugen. GIOVANNI
PAPINI Die Menschen sagen:
Zeigt uns Wunder, so wollen wir glauben, und Gott sagt: Glaubt, so werdet ihr
Wunder schauen.
BERNHARD
LICHTENBERG Jedem tiefen
Naturforscher muß eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht
vorzustellen vermag, daß die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut,
von ihm zum erstenmal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich
eine grenzenlos überlegene V e r n
u n f t. Die gängige Vorstellung, ich sei Atheist, beruht auf einem großen
Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum
begriffen. ALBERT
EINSTEIN
Das eigentliche, einzige
und tiefste Thema der Welt- und Menschengeschichte, dem alle Übrigen
untergeordnet sind, bleibt der Konflikt des Unglaubens mit dem
G l a u b e n. Alle Epochen, in welchen der Glaube herrschte, unter
welcher Gestalt er auch wolle, sind glänzend, herzerhebend und fruchtbar für
Mitwelt und Nachwelt. Alle Epochen dagegen,
in welchen der Unglaube, in welcher Form es auch sei, einen kümmerlichen
Sieg behauptet, und wenn sie auch einen Augenblick mit einem Scheinglanze
prahlen sollten, verschwinden vor der Nachwelt, weil sich niemand gern mit
Erkenntnis des Unfruchtbaren abgeben mag. JOHANN
WOLFGANG VON GOETHE Man kann mit Sicherheit
sagen, daß all meine Patienten über 35 Jahre krank wurden, weil sie das
verloren hatten, was die lebendigen Religionen ihren Anhängern gegeben haben.
Und keiner von ihnen, der seine religiöse Lebenshaltung nicht wiedererlangte,
wurde wirklich geheilt. CARL
GUSTAV JUNG Die Welt gibt's nur in
unsrer Stirne, sie steht und fällt mit
dem Gehirne Schlägt unsern Schädel
man zu Brei sind
G o t t und Welt im Nu
vorbei So hat sich denn
herausgestellt die Frage nach dem Sinn
der Welt ist wissenschaftlich
unbegründet Kein Wunder, daß sich
da nichts findet.
JOACHIM
ILLIES Der Versuch,
G o t t aus unserem Leben zu
verbannen, endete noch immer mit einer Tragödie, einer persönlichen oder der
ganzer Völker. Zum Glück ist es ein hoffnungsloser Versuch, weil man auf die
Dauer nicht alles vertreiben kann, was Ursache und inneres Lebensprinzip
darstellt, was das L e b e n
erfüllt und ihm S i n n
verleiht.
LUDEK
PACHMANN Wird jedoch der
Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch
G l a u b e n vorfinden? JESUS
CHRISTUS Ihr habt gehört, daß
der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen
wir, daß es die letzte Stunde ist. Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber
sie gehörten nicht zu uns.
AUS
DEM ERSTEN JOHANNESBRIEF Der bezahlte Knecht
aber, der nicht Hirt ist, und dem die Schafe nicht gehören, läßt die Schafe
im Stich.
JESUS
CHRISTUS Die Ratten verlassen das
sinkende Schiff.
REDENSART Lieber einen Tag Löwe
als hundert Tage Schaf. BENITO
MUSSOLINI
Komm Herr Jesus! Die
Zeichen sind da, daß dein Kommen nicht mehr ferne ist! PAPST
PIUS XII. Die Beseitigung der
Amtskirchen als Träger emanzipationsfeindlicher Ideologien und die
Ü b e r w i n d u n g v
o n R e l i g i o n ist
deshalb langfristiges Ziel liberaler Politik. FDP
KREISVERBAND HAGEN Verscheucht
G o t t aus den Herzen der
Menschen, sagt den Kindern, die S
ü n d e sei nur ein Märchen, das ihre Großeltern sich ausgedacht hätten, um
sie lammfromm zu machen, gebt Schulfibeln heraus, in denen Gott nicht vorkommt
und die A u t o r i t ä t verhöhnt wird, und dann wundert euch über das, was
dabei herauskommt.
PAPST
JOHANNES PAUL I. |