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Zitatesammlung von Reinhard Frisch Frieden
Der Frieden in der menschlichen Seele: Mir kommen die Leute der
Friedensbewegung wie Schlafwandler vor. CARL
FRIEDRICH VON WEIZSÄCKER Die Engel, die nennen es
Himmelsfreud´, die Teufel, die nennen es Höllenleid, die Menschen, die nennen
es L i e b e.
Ein Wort, das von der
S e e l e nicht erlebt wird, ist ein totes Wort, und ein Gefühl, das
nicht der Schoß eines Gedan-kens ist, ist vergeblich. JACQUES
MARITAIN Wer das
H e r z gewinnt, dem ergibt
sich der V e r s t a n d. SEBASTIAN
LABO Nicht, was wir erleben,
sondern, wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
MARIE
VON EBNER-ESCHENBACH Es fiel ihm auf, daß
das wirklich Charakteristische des heutigen Lebens nicht seine Grausamkeit und
Unsicherheit, sondern seine Nacktheit, seine Schäbigkeit, seine
R u h e l o s i g k e i t war. GEORGE
ORWELL Wer sich selbst nichts gönnt,
wem kann der Gutes tun? Er wird seinem eigenen Glück nicht begegnen.
AUS
DEM BUCH JESUS SIRACH Leben ist, was uns zustößt,
während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben. HENRY
MILLER Das
G l ü c k ist unerreichbar.
Man kann sich nur zu ihm auf den Weg machen, dann kommt man ihm näher.
Manch-mal sogar ganz nahe. ALF Ich fühlte mich einfach
jämmerlich und elend. Wie man sich eben fühlt, wenn es schlimmer nicht mehr
kommen kann. Ich nehme an, ihr kennt das auch. Ich denke, jeder erlebt es von
Zeit zu Zeit. Aber ich glaube, daß ich es schon ein bißchen oft erlebt habe.
Zu oft. CHARLES
BUKOWSKI
Schlechte Laune ist eine
Ohrfeige ins eigene Gesicht.
ALF Sentimentalität nennen
wir das Gefühl, das wir nicht teilen. GRAHAM
GREENE Anna sagt:
alles völlig l e e r
ich spür nichts mehr ich laß mich mal vom
Auto überfahren
nur so zum Spaß, um zu erfahren
ob ich noch was spür WOLF
WONDRATSCHEK Der
Frieden in der Heimat: Die heutige Welt sucht
eher den F r i e d e n
als die Freiheit; und es gibt keinen sicheren Frieden als unter dem Joch
Christi. GIOVANNI
PAPINI Ich will
F r i e d e n haben mit meinem Volk. KÖNIG
MAXIMILIAN II. VON BAYERN Zum
F r i e d e n gehört es, sich gegenseitig nicht festzunageln auf Äußerungen,
die der Konfrontation dienen und die es auf jeder Seite gibt. Besser ist es, an
positive Ansätze der jeweils anderen Seite anzuknüpfen. Es ist überhaupt kein
Triumph, wieder einmal beweisen zu können, der Gegner sei und bleibe so
verstockt wie stets; man habe es ja immer gewußt. Hinter einer solchen Haltung
verbirgt sich in W a h r h e i t
das Bedürfnis, sich den Gegner als Gegner zu erhalten, damit man sich
selbst nur ja nicht zu korrigieren braucht. RICHARD
VON WEIZSÄCKER
Einer Stammtischmentalität
vieler Bürger entspricht eine ebensolche bei den meisten Politikern. Viele
P o l i t i k e r und auch die meisten Mitglieder und Anhänger unserer
politischen Parteien glauben immer noch, daß Demokratie das Gegeneinander im
K a m p f um die Macht sei. THEA
BAURIEDL Bäume kämpfen um Licht
und Leben. Vögel, Tiere und Menschen, sie alle kämpfen. Und gerade dieses Kämpfen
nähert sie alle mehr und mehr der Vollkommenheit. ZANE
GREY Wir müssen mit Christus
kämpfen, aber ob wir mit ihm siegen, das wissen wir nicht. BLAISE
PASCAL Solange man kämpft, kämpft
man nicht gegen etwas, sondern gegen jemand, und auf jeden Angriff folgt der
Gegenan-griff und so reißt die Kette der G
e w a l t nicht ab. LUISE
RINSER Die
G e w a l t wird nicht
dadurch geändert, daß man sie in Gesetzesform gießt. LUDWIG
WINDTHORST Ich bin nicht gekommen,
um F r i e d e n
zu bringen, sondern das Schwert. JESUS
CHRISTUS Manchmal kommt Satan als
Mann des Friedens.
BOB
DYLAN Gerechtigkeit schafft
F r i e d e n.
PAPST
PIUS XII. Vergebung und
F r i e d e n sind zwei Namen für ein und dieselbe Sache. PAPST
JOHANNES PAUL II. Jedes Verzeihen
unterbricht den Kreislauf des Bösen. KYRILLA
SPIECKER Friede kann nur in
F r e i h e i t bestehen. ERNST
REUTER
Es kann der Frömmste
nicht in F r i e d e n
leben, wenn es dem Bösen Nachbarn nicht gefällt. FRIEDRICH
VON SCHILLER Nur die
M a c h t imponiert, die
wirkliche Macht. Will der Frieden imponieren, so sammle er Macht, so schaffe er
sich Macht. Du siehst, daß der F r
i e d e niemals wirklich Friede
sein kann. Er ist es nur so lange, wie er die Macht besitzt, es zu sein. KARL
MAY Der Tyrann kann nur das
erzwingen, dem das Opfer aus Mangel an Kraft nicht widersteht. MAHATMA
GANDHI Die
M a c h t der Bösen lebt
von der Feigheit der Guten. JOHANNES
DON BOSCO Er kam in sein Eigentum,
aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er
M a c h t, Kin-der Gottes zu werden. AUS
DEM EVANGELIUM NACH JOHANNES Gewaltlosigkeit ist die
Waffe der tapferen Herzen. MAHATMA
GANDHI |