| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Zitatesammlung von Reinhard Frisch Frieden
Der Mensch braucht die Stille: Ein Charakteristikum
moderner Erfindungen ist der Lärm, den sie machen: Eisenbahn, Kraftfahrrad,
Flugzeug, Fahr-stuhl, Telephon, Schreibmaschine usw. Dagegen macht das Pflügen
weniger Lärm, das Säen noch weniger und das wachsen gar keinen. WILLIBRORD
VERKADE Wir hätten unsere Straßen
nicht schneller, sondern liebevoller und damit schöner und einladender machen
sollen. Ein Ort an dem ein Freund wohnt, ist ein wenig Heimat. Geschwindigkeit
vernichtet Heimat, weil F r e u n d
s c h a f t des Verweilens bedarf.
An Autostraßen gibt es keine Heimat mehr, weil Eile und Lärm sie töteten.
Geschwindigkeit ist laut wie die Lüge. Wahrheit ist still und langsam. Nur wer
mit ruhigem Herzen warten kann, hört sie. Geschwätz ist schnell und laut.
Einer fällt dem andern ins Wort. Ein G
e s p r ä c h ist langsam und
leise. Man kann nur mit jenen Menschen ein Gespräch führen, mit welchen man
auch schweigen kann. MAX
THÜRKAUF Die größten
Ereignisse, das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden. FRIEDRICH
NIETZSCHE Das ewige ist stille Laut die Vergänglichkeit. Schweigend geht
G o t t e s W i l l e Über den Erdenstreit. WILHELM
RAABE
Die Toren haben ihr Herz auf der Zunge, die Weisen haben ihre Zunge im Herzen. AUS
DEM BUCH JESUS SIRACH Wer etwas zu sagen hat,
spricht wenig.
MAX
THÜRKAUF Und der Dumme redet
endlos.
AUS
DEM BUCH KOHELET Der, dem die
Zeugungskraft erschlafft Versucht `s mit Überzeugungskraft.
EUGEN
ROTH Die Wahrheit braucht
nicht viele Worte. INDIANISCHES
SPRICHWORT Die Wahrheit ist so
einfach, daß die Gelehrten sie oftmals nicht finden, weil sie meinen, etwas
Einfaches könne nicht Wissenschaft sein. MAX
THÜRKAUF Als sie den
Freimut des Petrus und des Johannes sahen und merkten, daß es ungelehrte und
einfache Leute waren, wunderten sie sich. AUS
DER APOSTELGESCHICHTE Gewisse Bücher
scheinen geschrieben zu sein, nicht, damit man daraus lerne, sondern, damit man
wisse, daß der Ver-fasser etwas g
e w u ß t hat. JOHANN
WOLFGANG VON GOETHE Gönne dir einen
Augenblick der R u h e
und du begreifst, wie närrisch du herum gehastet bist. Lerne zu schweigen und
du merkst, daß du viel zu viel geredet hast. Sei gütig und du
merkst, daß dein Urteil über andere allzu hart war. TSCHEN
TSCHIJU |