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Zitatesammlung von Reinhard Frisch
Version 2004

Menschen

 

Der Mensch ist schlecht:

 

Was uns als  F r e i h e i t ,   G l e i c h h e i t ,   B r ü d e r l i c h k e i t  einer freien Gesellschaft, frei von Egoismus und Individualismus, verheißen wird, deformiert sehr schnell zu einer leicht steuerbaren Masse.                  

PETER HAHNE

 

Unser oberster Richter ist das  G e w i s s e n.         

HERMANN GÖRING

 

Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Grund-unterschied zwischen Hund und  M e n s c h.

MARK TWAIN

 

Ein Mensch erkennt: `s ist auch den Guten

Mehr zuzutraun, als zuzumuten.                       

EUGEN ROTH

 

Der  M e n s c h ist an und für sich, zunächst einmal ein Biest, und dann erst ist vielleicht noch, wie bei einer Schmalz-stulle, etwas Anständigkeit draufgeschmiert.

ERICH MARIA REMARQUE

Mehr sein als schein.                

ALFRED GRAF VON SCHLIEFFEN

 

Die  M e n s c h e n  sind nicht immer, was sie scheinen, doch selten etwas besseres.

GOTTHOLD EPHRAIM LESSING

 

Der Mensch ist  n i c h t s  anderes als wozu er sich selbst macht.

JEAN PAUL SARTRE

 

Der Mensch ist von Natur unvollkommen. Man kann ihn als nach dem Bilde Gottes gemacht darstellen, doch weit ist er davon entfernt Gott zu sein.

MAHATMA GANDHI

 

Verflucht der Mann, der auf  M e n s c h e n  vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich abwen-det vom Herrn.

AUS DEM BUCH JEREMIA

 

Es gibt viel Ungeheuerliches auf der Welt; aber das Ungeheuerlichste in der Welt ist der  M e n s c h.

SOPHOKLES

Ein  M e n s c h  schaut in der Straßenbahn

Der Reihe nach die Leute an:

Jäh ist er zum Verzicht bereit

Auf jede Art Unsterblichkeit.                        

EUGEN ROTH

 

Die  H ö l l e, das sind die anderen.               

JEAN PAUL SARTRE

Daß er einen erledigt hat

lag nur am Milieu

Das kann man ihm doch nicht 

vorwerfen

In Wirklichkeit nämlich

ist er das Opfer.                             

WOLFGANG BITTNER