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Zitatesammlung von Reinhard Frisch
Version 2004

Menschen

 

Der Mensch ist Sklave:

 

Es gibt  M e n s c h e n, die nicht leben, sondern gelebt werden, weil sie erst lernen müssen, was leben heißt. Einst hatte auch ich zu ihnen gehört. Ich war gelebt worden und hatte dies mit schwerem, bitterem, viele Jahre langem Weh bezahlen müssen. Dann hatte ich mich von denen, die mich lebten freigemacht. Eine böse, mühe- und enttäuschungs-volle Lehr- und Gesellenzeit war gefolgt. Und heute nun sah ich mich endlich, endlich vor die Notwendigkeit des Beweises gestellt, nicht mehr Knecht, sondern Herr meiner selbst zu sein.

KARL MAY

 

Manipulation will  S u c h t.

PETER HAHNE

 

Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.

MATTHIAS CLAUDIUS

 

Frei nennen wir den, der sich kraft seiner  V e r n u n f t  einsichtig entscheidet.

ARTHUR KAUFMANN

 

Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur  V e r n u n f t.

BERTHOLD BRECHT

 

Die unbequemste Art der Fortbewegung ist das Insichgehen.


PATER KARL RAHNER

 


F r e i h e i t  erweist sich als Fähigkeit zur  W a h r h e i t, und nur dann hat sie einen Sinn.

 

JOSEPH KARDINAL RATZINGER

 

Man glaubt nicht, wie man ein Volk betrügen muß, um es zu regieren.

ADOLF HITLER

 

Man wird nie betrogen, man betrügt sich selbst.

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

 

 

Nun geh, schreib es vor ihren Augen auf eine Tafel, ritz es als Inschrift ein, damit es für künftige Zeiten auf immer be-zeugt ist: Sie sind ein trotziges Volk, mißratene Söhne, Söhne, die auf die Weisung des Herrn nicht hören. Sie sagen zu den Sehern: Seht nichts!, und zu den Propheten: Erschaut für uns ja nicht, was  w a h r  ist, sondern sagt, was uns schmeichelt, erschaut für uns das, was uns täuscht.

AUS DEM BUCH JESAJA

 

 

Und Freie seid ihr nicht geworden, wenn ihr das  R e c h t  nicht festgestellt.

LUDWIG UHLAND

 

 

Für eine Gemeinschaft, der die Mittel fehlen, um Lügen aufzudecken, kann es keine  F r e i h e i t  geben.

                                                

WALTER LIPPMANN

Wenn die  G e r e c h t i g k e i t untergeht, so hat es keinen Wert mehr, daß Menschen leben auf Erden.

                                                   

IMMANUEL KANT

 

Die  W a h r h e i t wird euch freimachen.               

JESUS CHRISTUS

 

Liebe zur  W a h r h e i t  fördert das Glück, wie viel Unglück auf Selbsttäuschung beruht.

WILLIBRORD VERKADE

 

Wer seine Schranken kennt, der ist der Freie.

Wer frei sich wähnt, ist seines Wahnes Knecht.

FRANZ GRILLPARZER

 

Wenn die Lemminge  f r e i   s e i n   w o l l e n, lassen sie sich durch Meeresarme, die breiter sind, als sie sie schwim-mend durchqueren können, in ihrem Zug nicht aufhalten. Die Identifikation mit der Funktion erschwert die Erkenntnis, daß und inwiefern eventuell diese Funktion selbst zu kritisieren ist.

THEA BAURIEDL

 

Der eine fragt: Was kommt danach ?

Der andre fragt nur: Ist es recht ?

Und also unterscheidet sich


Der Freie von dem Knecht.

THEODOR STORM

 

 

Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist  F r e i h e i t.           

PAULUS

 

Gott ist die höchste  F r e i h e i t. Gott wirkt sie in uns. Es ist nie Freiheit von ihm fort, sondern Freiheit durch ihn.

                                            

FRANZ MARIA MOSCHNER

 

Die notwendige Umkehr muß oft viel tiefer ansetzen, als wir zunächst ahnen.

FRANZ ALT

 

Die heutige Zeit ist eine furchtbar ernste Mahnung für die Völker der Erde, zurückzukehren zu  G o t t, den sie seit Jahrzehnten in Theorie und Praxis verlassen haben. Es geht nicht ohne Gott. Das soll den Menschen in diesen Mo-naten des Schreckens und des namenlosen Elends einmal so zum Bewußtsein gebracht werden, daß es von keinem Denkenden übersehen werden kann.

PATER RUPERT MAYER

 

Wo will der angebliche Freigeist seine Beweise hernehmen, daß es kein höchstes Wesen gebe?

IMMANUEL KANT

 

Gedanken sind frei.                 

WILLIAM SHAKESPEARE

 

Wenn das  F r e i h e i t ist, daß jeder tu' nach seiner Lust

Dann sind die Säu' ein freies Volk in ihrem Wust.


GOTTFRIED KELLER

 


Es gibt keine  F r e i h e i t  von etwas, ohne eine Freiheit für etwas.

JOSEF IMBACH

 

Die totale  F r e i h e i t  ist nur eine neue Form der Sklaverei.

PAPST JOHANNES PAUL II.

 

 

Wir wollen nicht in Sklavenketten unser kurzes Leben dahin fristen, und wären es goldene Ketten materiellen Über-flusses.

KURT HUBER VOR DEM VOLKSGERICHTSHOF

 

Zahme Vögel singen von  F r e i h e i t. Wilde Vögel fliegen.

AUTOAUFKLEBER

 

Ihr habt nichts mehr zu verlieren, außer euere Ketten.

KARL MARX

 

Der Knecht singt gern ein Freiheitslied des Abends in der Schenke.

HEINRICH HEINE

 

In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müßte.

                                  

JOSSIF WISSARIONOWITSCH STALIN

 

Jede  R e v o l u t i o n  frißt ihre Kinder.                 

MAX THÜRKAUF

 

Wer anderen die  F r e i h e i t verleugnet, verdient sie nicht für sich selbst.

ABRAHAM LINCOLN

 

 

Es gibt Leute, die bereit sind, die  F r e i h e i t  zu schützen, bis nichts mehr von ihr übrig ist.

HEINAR KIPPHARDT

 

F r e i h e i t  ist immer nur die Freiheit des Andersdenkenden.

ROSA LUXEMBURG

 

Zur  F r e i h e i t  hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und laßt euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!

PAULUS

 

Ohne Dank bleibt, wer einen Frevler beschenkt, auch hat er kein gutes Werk vollbracht.

BUCH JESUS SIRACH

 

Wer  E r f o l g  hat, wird nicht als krank angesehen. Er entspricht der Norm. Erfolg, der den erfolgreichen Menschen selbst zerstört, gilt nicht als schädlich. Die Selbstzerstörung wird vielmehr als der Preis angesehen, den der Erfolg eben hat.

THEA BAURIEDL

 

Es ist der  E r f o l g,  der die großen Männer macht.        

NAPOLEON

 

Viele Leute kaufen sich mit  G e l d, das sie nicht haben, Dinge, die sie nicht brauchen können, um Leuten zu impo-nieren, die sie nicht leiden können.

WALTER WINCHELL

 

Mancher kauft vieles billig ein und muß es doch siebenfach bezahlen.

BUCH JESUS SIRACH

 

Ich beschränke mich eben auf alles.  

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

 

Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.        

LAOTSE

 

Wenn du auch zehntausend Felder hast, kannst du nur ein Maß Reis am Tag essen. Wenn auch dein Haus tausend Zimmer enthält, kannst du nur acht Fuß Raum brauchen bei Nacht.

AUS CHINA

 

Armut bedeutet nicht, wenig zu haben, sondern nie genug zu kriegen.

ALF

 

Reichtum stumpft ab.                         

TRYGVE GULBRANSSEN

 

Liberale Politik ist angelegt auf die Verwirklichung des in der jeweiligen historisch-materiellen Situation möglichen Maßes an  F r e i h e i t  für die größtmögliche Zahl. Freiheit ist zu definieren als die optimale Befriedigung indivi-dueller und sozialer Bedürfnisse.

FDP KREISVERBAND HAGEN

 

Die Erde hat genug für jedes Menschen  B e d ü r f n i s s e, aber nicht genug für seine Gier.

MAHATMA GANDHI

 

Viele verlangen nur deshalb immer das Beste, weil sie nicht wissen, was gut ist.                                        

ALF

 

Geld macht hartherzig.                        

TRYGVE GULBRANSSEN

 

Statt zu klagen, daß wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, daß wir nicht alles bekom-men, was wir verdienen.

DIETER HILDEBRANDT

 

G e l d  stinkt nicht.                                     

VESPASIAN

 

G e l d  regiert die Welt.                               

SPRICHWORT

 

G e l d  regiert Welt und Menschen, die Armen, die es nicht haben, und die Reichen, die sich zu seinem Sklaven machen lassen.

TRYGVE GULBRANSSSE

 

Wer das Geld liebt, bekommt vom  G e l d  nie genug, wer den Luxus liebt, hat nie genug Einnahmen. Dem Reichen raubt sein voller Bauch den Schlaf.

AUS DEM BUCH KOHELET

 

Die Münzen sind die faulenden Ausscheidungen des Teufels.

GIOVANNI PAPINI

 

Man hat uns nie beigebracht, daß Kriege häufig von Geld motiviert sind.

OLIVER STONE

 

Die Sucht nach mehr  G e l d  als Ausdruck von immer mehr Macht ist eingebettet in eine allgemeine Suchtmentalität, in der auf vielfache Weise versucht wird, Ohnmachtsgefühle in Macht zu verwandeln.

THEA BAURIEDL

 

Obwohl nichts so gewiß ist, wie jedermanns Altwerden, weiß unsere Kultur nicht zu sagen, wie alte und hinfällig wer-dende Menschen angemessen und in leidlicher  W ü r d e  leben können, seit die  F a m i l i e  das offensichtlich nicht mehr leistet.

HEINAR KIPPHARDT

 

An und für sich ist alt sein ja noch erlaubt, nur man sieht es nicht mehr gern.

DIETER HILDEBRANDT

 

Manche verlieren nach und nach die Zähne und werden dennoch immer bissiger.

WILLIBRORD VERKADE

 

Tötung ist in sich schlecht, auch wenn sie angeblich im Interesse des Gemeinwohls verübt würde.

            

HIRTENBRIEF DER DEUTSCHEN BISCHÖFE VOM 19. MÄRZ 1942

 

Alle Konfessionen sind darin einig, daß der Mensch oder das Volk die ihm durch das Vorhandensein pflegebedürftiger Menschen auferlegte Last als von Gott auferlegt zu tragen hat und nicht durch Tötung dieser Menschen beseitigen darf. Ich kann nur mit Grausen daran denken, daß so, wie begonnen wurde, fortgefahren wird. Der etwaige Nutzen dieser Maßregeln wird je länger je mehr aufgewogen werden durch den Schaden, den sie stiften werden. Wenn die Jugend sieht, daß dem Staat das Leben nicht mehr heilig ist, welche Forderungen wird sie daraus für das Privatleben ziehen? Kann nicht jedes Roheitsverbrechen damit begründet werden, daß die Beseitigung für den Betreffenden von  N u t z e n  war? Auf dieser schiefen Ebene gibt es kein Halten mehr.

LANDESBISCHOF THEOPHIL WURM

 

Der Acker des Guten ist ebenso endlos, wie die Wüste des Bösen.

ABRAM TERZ

 

Wir führen den Krieg nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland, auch wenn dabei fünf oder mehr Millionen Deutscher zu existieren aufhören.

WINSTON CHURCHILL

 

Ein Mann wie ich pfeift auf das Leben von einer Million Menschen.

NAPOLEON

 

Politik- und Religionsphilosophen wissen schon lange, daß der wirksamste Weg, einen Menschen zu unterwerfen, die Unterwerfung seines Geistes ist. Daher spielt im  K a m p f  um die Weltherrschaft das Erziehungswesen die entschei-dende Rolle.

GARRY ALLEN

 

Und ich sah das Verletzen der Kirche in allgemeinen schon begonnen bei den Schulen, die sie dem Unglauben über-gaben. Ich hatte ein Bild vom Unglück der studierenden Jugend, daß sie auf den Straßen gingen und ganze Bündel Schlangen in den Händen hatten und sie durch den Mund zogen und an ihren Köpfen saugten. Und ich hörte: Das sind philosophische Schlangen! Und ich sah auch, daß die einfältigen frommen Schulmeister, die man für unwissend hielt, fromme Kinder bildeten, daß aber die neuen vortrefflichen Schullehrer und Lehrerinnen den Kindern auch gar nichts einflößten, weil sie mit ihrer Prahlerei und ihrem Selbstgefühl der Arbeit alle Wirkung wegnehmen und sie gleichsam selbst verzehren.

ANNA KATHARINA EMMERICK

 

Die höchste Form der Kriegführung ist die  Z e r s t ö r u n g  des Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vor-zubeugen.

SUN TSU

 

Im 20. Jahrhundert werden diejenigen die  H e r r s c h a f t  ausüben, die den Sprachgebrauch bestimmen.

                                            

FRIEDRICH NIETZSCHE

 

 

Früher als es noch kein Fernsehen gab, brauchten es die Menschen nicht.

                         

AUS DEM SCHULAUFSATZ EINES ELFJÄHRIGEN

 

Die meisten "Wunder der Technik" sind nicht lebensnotwendig.

WILLIBRORD VERKADE

 

Nichts ist subjektiver als das Objektiv einer Kamera.

PETER HAHNE

 

In unserer Zeit werden die Massenmedien zu Mitteln der Fernsteuerung des Verstandes und verhindern dessen selbständigen Gebrauch

KARL STEINBUCH

 

Durch ständiges Radiogelausche

Verfällt der Mensch dem Ätherrausche.                 

EUGEN ROTH

 

Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.


OSCAR WILDE

 


Mit den technischen Zaubermitteln kann man die Klang- und Farbenfülle der ganzen Welt in sein Wohnzimmer holen. Aber es ist auch sehr gut, daß all diese großartigen Geräte einen kleinen Schalter haben, der sie zum  S c h w e i g e n  bringt. Ich meine mit dem rechten Gebrauch dieses Schalters wird man auch den anderen Vorzügen solcher Geräte gerecht. Sie sind da, um zu informieren und zu unterhalten, nicht aber, um einzulullen und zu beherrschen.

                                  

CARL CARSTENS


 


Die guten Seiten einer bösen Tat sind die Währung, mit der der Teufel seine Ware verkauft.

MAX THÜRKAUF

 

Ausschließlich Schlechtes ist auch bei den Dümmsten unverkäuflich.

MAX THÜRKAUF

 

In jedem achten Kinderzimmer steht ein Fernsehapparat. Und das, was gesendet wird, fasziniert uns und überschüttet uns mit Abwechslungsreichtum, ohne daß wir merken, wie arm wir längst geworden sind. Dieser antennengesteuerten  F r e i z e i t d i k t a t u r  kann sich kaum mehr einer entziehen.

PETER HAHNE

 

Das Fernsehen ist die neue Staatsreligion.       

GEORGE GERBNER

 

Die Botschaft des Fernsehens als Metapher besagt, daß die Welt eine Bühne ist.

NEIL POSTMAN

 

Es erweist einer der Allgemeinheit einen schlechten Dienst, wenn er alles verborgene, Gutes oder Böses, an die Öffentlichkeit zerrt.

WILLIBRORD VERKADE

 

Soviel Fernsehen verursacht kulturelles Aids. Meine These ist, daß unser intellektuelles und kulturelles Immunsystem zusammengebrochen ist. Es fehlt vielen die Möglichkeit, relevante und irrelevante Nachrichten zu unterscheiden. Sie nehmen einfach nur auf, lassen sich tagtäglich mit absolut sinnlosem und zerstörerischem  W i s s e n, Daten, Klatsch und irgendwelchen bedeutungslosen News vollstopfen. Das ist eine gefährliche Situation, ein Zustand völliger Des-orientierung, in der nichts mehr, was geschieht, noch Bedeutung hat.

NEIL POSTMAN

 

Unwissenheit ist solchem Wissen vorzuziehen, das uns mehr beraubt als bereichert.

WILLIBRORD VERKADE

 

Die Medien sind in den westlichen Ländern zur größten  M a c h t  geworden; mächtiger als die Legislative, die Poli-zeigewalt und die Rechtsprechung.

ALEXANDER SOLSCHENIZYN

 

Sie verkaufen uns den Präsidenten in derselben Weise, wie sie uns Kleider und Autos verkaufen.

JACKSON BROWNE

 

Die Fernsehwerbung hat dazu beigetragen, daß die Wirtschaft auf die Steigerung des Eigenwerts ihrer Produkte heute weniger bedacht ist als auf die Steigerung des Selbstwertgefühls ihrer potentiellen Kunden, mit anderen Worten, sie hat sich eine Pseudotherapie zur Aufgabe gemacht. Der Verbraucher ist zum Patienten geworden, dem man mit Psychodramen Sicherheit vermittelt.

NEIL POSTMAN

 

Die Presse ist eine große Macht, indessen, wie eine entfesselte Sturmflut ganze Landstriche verwüstet, so dient eine unkontrollierte Feder nur der Zerstörung.

MAHATMA GANDHI

 

Ich beobachte zwei Entwicklungen jedenfalls. Die eine, daß wir die Natur zunehmend beherrschen, unsern Stern, an-dere Sterne. Die andere, gleichzeitig, daß wir zunehmend beherrscht werden durch staatliche Apparate, die unser Verhalten zu normieren wünschen.

HEINAR KIPPHARDT

 

Zur gleichen Zeit, da der Mensch die Natur bezwingen lernt, scheint er der Sklave anderer Menschen oder seiner eige-nen Infamie zu werden.

KARL MARX

 

Die  G e m e i n s c h a f t  im Irrtum und im Bösen ist keine wahre Gemeinschaft und sie hat vor allem nicht nur kei-nen Wert, sondern ist ein ausgesprochener Unwert. Eine Pseudogemeinschaft, die auf einem bösen Idol aufgebaut ist, ist ein viel größeres Übel als viele im Irrtum und Bösen verwurzelte, unverbundene einzelne Menschen.

                                        

DIETRICH VON HILDEBRAND

 

Die Menschen müssen sich entscheiden, sich von  G o t t  regieren zulassen, oder sie verdammen sich dazu, von Tyrannen beherrscht zu werden.

JOHN FITZGERALD KENNEDY

 

 

Ich weiß, warum die zehn Gebote so klar und eindeutig sind: Sie sind nicht auf einer Konferenz beschlossen worden.

                                                

KONRAD ADENAUER

 

Die zehn Gebote haben ihre Gültigkeit verloren. Das  G e w i s s e n  ist eine jüdische Erfindung. Ich befreie die Men-schen von den schmutzigen und erniedrigenden Selbstpeinigungen des Gewissens. An die Stelle des Lehrsatzes von dem stellvertretenden Leiden und Sterben eines göttlichen Erlösers tritt das stellvertretende Handeln des neuen Führers, das die Masse der Gläubigen von der Last der freien Entscheidung entbindet.

ADOLF HITLER

 

Gerade der sich als progressiv verstehende Teil des deutschen Katholizismus erlag dem Sammlungsruf des Führers und der Faszination durch den nationalen Appell.

ULRICH VON HEHL

 

Nicht Lehrsätze und Ideen seien die Regeln eures Seins. Der Führer selbst und allein ist die heutige und künftige deutsche Wirklichkeit und ihr Gesetz.

MARTIN HEIDEGGER

 

Die Demokratie wird christlich sein, oder sie wird nicht sein. Eine antichristliche Demokratie ist eine Karikatur, die in der  T y r a n n e i  oder in der Anarchie endet.

ROBERT SCHUMAN