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Zitatesammlung von Reinhard Frisch
Version 2004

Menschen

 

Der moderne Mensch:

 

Die meisten Menschen haben nur deshalb ein Urteil über die Dinge, weil sie nicht weiter schauen als ihre Nase lang ist.

                                             

WILLIBRORD VERKADE

 

Ich glaube nicht an die vernünftige Reaktion dieser überreizten und fehlinformierten Öffentlichkeit.

                                                     

HEINAR KIPPHARDT

 

Masse kennt kein Gewissen.                          

PETER HAHNE

 

Die Masse als solche drückt nieder und wo sie in wichtigen Dingen mit zu entscheiden hat, geht es abwärts.

                                             

WILLIBRORD VERKADE

 

Gott kennt nur das Individuum und nicht die Masse.  

SØREN KIERKEGAARD

 

Sozialismus ist die zu Ende gedachte Herdentiermoral.

FRIEDRICH NIETZSCHE

 

Wenn es Mode ist, trägt man den Kuhschwanz als Halsband.

VOLKSWEISHEIT

 

Immer ist die Kirche unmodern.                  

ROMANO GUARDINI

 

Der moderne  M e n s c h  macht sich zum Souverän über alles, was es in der Welt und Geschichte gibt.

                                             

BERNHARD LAKEBRINK

 

Das Kennzeichen der modernen Zeit ist die metaphysische Verdummung des Menschen.

FRANZ WERFEL

 

 

Denn das Moderne hat die gleichen schnellen Beine wie die Mode. Alles hört eines Tages auf, modern zu sein, und dann fragt man sich nur mehr: "Ist die Sache gut gemacht?"

WILLIBRORD VERKADE

 

Ein hohes Lob für Zeitgenossen

Ist heute, daß sie aufgeschlossen.

Wir aber wüßten manchmal gern,

Wie wärn sie wieder zuzusperrn?                      

EUGEN ROTH

 

Modern ist heute, wer den Glauben an die Moderne verloren hat.

FRIEDRICH NIEWÖHNER

 

Die sogenannte  E r z i e h u n g  zwingt Millionen Geister in Schablonen. Sollte es denn gar so unmöglich sein, von diesen Millionen wenigstens einen einzigen aus dieser Schablone wieder herauszuzwingen?

KARL MAY

 

Politik- und Religionsphilosophen wissen schon lange, daß der wirksamste Weg, einen Menschen zu unterwerfen, die Unterwerfung seines Geistes ist. Daher spielt im  K a m p f  um die Weltherrschaft das Erziehungswesen die entschei-dende Rolle.                                                     

GARRY ALLEN

 

Die Erfahrung des Abgetrenntseins erregt  A n g s t, ja sie ist tatsächlich die Quelle aller Angst.

ERICH FROMM

 

Ohne  A n g s t  als kollektive Grundstimmung eines ganzen Volkes hätte sich Hitler nicht als Retter, ja als Erlöser empfehlen können.

GÜNTER ROHRMOSER

 

Wenn später einmal, warum nicht jetzt? Und wenn nicht jetzt, wie dann später einmal?

AUGUSTINUS

 

Es ist besser hohe Grundsätze zu haben, die man befolgt, als höhere, die man außer acht läßt.

ALBERT SCHWEITZER


 

 


Es gibt eine Flucht in große Pläne, um Pflichtmäßigem auf noble Weise zu entrinnen.

WILLIBRORD VERKADE

 

Die Taten eines Menschen sind die Konsequenzen seiner Grundsätze. Sind die Grundsätze falsch, so werden die Taten nicht richtig sein.

BERNHARD LICHTENBERG

 

 

Ich sage ihnen: Unsere Philosophie mit ihrer kristallenen Klarheit im Denken und in den Grundlagen unseres Daseins ist heute wichtiger denn je. Wären die Menschen nach ihr geformt, wäre zum Beispiel der Nationalsozialismus nicht hochgekommen. Nur weil die Menschen keine gültigen Maßstäbe mehr haben, weder im Denken noch im Tun, weil sie Wetterfahnen geworden sind, konnte diese Lehre triumphieren.

PATER RUPERT MAYER

 

 

Ein positiver  G e i s t  kann nicht kontrolliert werden. Wenn man eine okkulte Herrschaft errichten will, muß man den Geist der Menschen passiv und negativ ausrichten.

LADY QUEENSBOROUGH

 

Keiner von uns ist sicher und mag er sich völliger Schuldlosigkeit bewußt sein, daß er nicht eines Tages aus seiner Wohnung geholt, seiner  F r e i h e i t  beraubt, in den Kellern und Konzentrationslagern der Gestapo eingesperrt wird. Ich bin mir darüber klar: Das kann auch eines Tages mir geschehen. Weil ich dann nicht mehr öffentlich sprechen kann, darum will ich heute öffentlich warnen vor einem Weiterschreiten auf einem Wege, der nach meiner Überzeu-gung  G o t t e s   S t r a f g e r i c h t  auf die Menschen herab ruft und zum Unglück und Verderben für unser Volk und Vaterland führen muß. Die  G e r e c h t i g k e i t  ist das einzig tragfeste Fundament aller Staatswesen. Das Recht auf Leben, auf Unverletzlichkeit, auf Freiheit ist ein unentbehrlicher Teil jeder sittlichen Gemeinschaftsordnung. Der Staat, der diese von Gott gewollte Grenze überschreitet und die Bestrafung Unschuldiger zuläßt oder veranlaßt, untergräbt seine Autorität und die Achtung vor seiner Hoheit in den  G e w i s s e n  der Staatsbürger. Wie viele deutsche Menschen schmachten in Polizeihaft, in Konzentrationslagern, sind aus ihrer Heimat ausgewiesen, die niemals von einem ordentlichen Gericht verurteilt sind oder die nach Freispruch vor Gericht oder nach Verbüßung der vom Gericht verhängten Strafe erneut von der Geheimen Staatspolizei gefangengenommen und in Haft gehalten werden. Die Pflicht meines bischöflichen Amtes, für die sittliche Ordnung einzutreten, die Pflicht meines Eides, in dem ich Gott und vor dem Vertreter der Reichsregierung gelobt habe, nach Kräften jeden Schaden zu verhüten, der das deutsche Volk bedrohen könnte, drängen mich, angesichts der Taten der Geheimen Staatspolizei diese Tatsache öffentlich warnend auszusprechen.

BISCHOF CLEMENS AUGUST GRAF VON GALEN

 

 

Der Gescheitere gibt nach: ein unsterbliches Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

                                     

MARIE VON EBNER-ESCHENBACH

 

Wer kriecht, kann nicht stolpern.                           

ALF

 

Man muß sich die  F r e i h e i t  nehmen. Sie wird einem nicht gegeben.

MERET OPPENHEIM

 

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.

MARIE VON EBNER-ESCHENBACH