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Zitatesammlung von Reinhard Frisch
Version 2004

Miteinander

 

Der Mensch sucht den Mitmenschen:

 

Ein Mensch, der allein ist, ist wie ein Kadaver, wie ein Gespenst, das unter Lebendigen umgeht.

                                            

JULIO RAMON RIBEYRO

 

Leben ist Einsamsein. Kein Mensch kennt den andern, jeder ist allein.

HERMANN HESSE

 

Einsam fühle ich mich dann, wenn ich eine Hand suche und nur Fäuste finde.

RALPH J. BUNCHE

 

E i n s a m k e i t  hat nichts mit Mangel an Gesellschaft zu tun.

ERICH MARIA REMARQUE

 

Daß du nicht  M e n s c h e n  liebst, das tust du recht und wohl.

Die Menschheit ist 's, die man im Menschen lieben soll

ANGELUS SILESIUS

 

Die  L i e b e  zur Menschheit ist in den meisten Fällen nur Selbstliebe.

 

FJODOR MICHAILOWITSCH DOSTOJEWSKI

 

Wer liebt sagt Du, nicht ich.                  

KYRILLA SPIECKER

 

Der  S i n n  des Lebens ist der Sinn des Todes.      

JOACHIM ILLIES

 

Für eine gute und gerechte Sache ist der Einsatz des eigenen Lebens der angemessene Preis.

JULIUS LEBER

 

Es gibt keine größere  L i e b e, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.

JESUS CHRISTUS

 

Im Herzen eines jeden Menschen befindet sich ein von Gott geschaffenes  V a k u u m, das durch nichts Erschaffenes erfüllt werden kann als allein durch Gott, den Schöpfer, so wie er sich in Christus offenbart.


BLAISE PASCAL

 

 


Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.

PAULUS

 

Während die Kirche ihren Boden behauptet, leidet sie immer und leidet um so mehr, je mutiger sie auftritt; und wenn sie nicht leidet, kommt es daher, daß sie schläft. Ihre Lehren und Vorschriften können für die Welt nie schmackhaft sein; und wenn die Welt sie nicht verfolgt, liegt es daran, daß sie nicht predigt.

JOHN HENRY NEWMAN

Das Bekenntnis beginnt, wo der Beifall aufhört.

ALFRED KARDINAL BENGSCH

 

Ich nenne hier vor allem die offenkundigen Feinde Gottes und seiner Kirche; sie muß man offen anprangern, soviel man nur kann. Es ist ein Liebesdienst, laut vor dem Wolf zu warnen, wenn er in die Schafherde einbricht oder sie um-schleicht.

FRANZ VON SALES

 

Ich weiß, daß ich nur dann erschossen werde, wenn Gott es will. Ich habe so viele Tote auf der Straße liegen sehen. Ich bin sooft massiv bedroht und erpresst worden. Ich habe aufgehört, mich darum zu kümmern. Jede Stunde kann ich erschossen werden. Ich habe mit meinem Leben abgeschlossen. Der Tod liegt hinter mir. Wir leben jeden Tag neu von Gottes Wort, von seiner Liebe und Barmherzigkeit. Von dort kommt unser  L e b e n  und unsere Stärke. Weil hinter uns der Tod liegt und vor uns das Leben, darum können wir ruhig und zuversichtlich weitergehen.

                                            

PASTOR GUDINA TUMSA

 

Gott kennen heißt  L e b e n.             

LEW NIKOLAJEWITSCH TOLSTOI

 

Wenn wir viel lieben, sind wir fähig, viel zu leiden.

THERESIA VON LISIEUX

 

 

Dürfen wir nicht fast froh sein, daß wir in dieser Welt ein Kreuz auf uns nehmen können, das manchmal über mensch-liches Maß hinauszugehen scheint? In gewissem Sinne ist es wörtliche Nachfolge Christi. Wir wollen versuchen, dieses Kreuz nicht nur einfach zu ertragen, sondern zu lieben und immer vollkommener zu leben im Vertrauen auf Gottes Ratschluß. Dann erfüllt sich der ganze  S i n n  in diesem schmerzvollen Leiden. Für uns ist der Tod nicht das Ende, sondern ein Durchgang, das Tor zum wahren  L e b e n. Ich versuche, mir diese Wirklichkeiten ganz bewußt werden zu lassen, und bitte um Kraft und Segen dafür. So berühren einen die alltäglichen Dinge nicht mehr so stark, wie sie auch ausschauen mögen. Die Erfüllung des Lebens liegt nicht in ihnen. Aber die  L i e b e  zu Deutschland wächst von Tag zu Tag, und ich nehme schmerzvollen Anteil an seinem Geschick und an seinen großen Wunden.

                                                      WILLI GRAF

 

In Deutschland lebte eine Opposition, die zum Edelsten und Größten gehört, was in der politischen Geschichte aller Völker hervorgebracht wurde.                                             

WINSTON CHURCHILL